Atlas Salt - Weißes Gold aus Neufundland!
- Michael Türk - aktienexperte.de

- 21. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Kandidat für die nächste große Salzmine Nordamerikas
Wenn in Nordamerika der Winter zuschlägt, wird Salz zum Systemrohstoff: Ohne Enteisung stehen Logistik, Pendlerverkehr und ganze Städte still. Genau in dieses strategische Fenster stößt Atlas Salt – mit einem der am weitesten entwickelten, neuen Untertage-Salzprojekte auf dem Kontinent.
Stammdaten (für Anleger)
WKN: A3C2CB
TSX Venture (TSXV) Kürzel: SALT
Unternehmensüberblick: Fokus auf ein „Tier-1“-Salzprojekt
Atlas Salt Inc. entwickelt mit dem Great Atlantic Salt Project in Western Newfoundland (Kanada) eine riesige, untertägige Steinsalzmine. Der Investment-Case beruht auf drei Punkten:
Seltenheit neuer Minen: In Nordamerika werden kaum neue Salzminen gebaut – bestehende Minen dominieren Angebot und Logistik.
Standortvorteil: Nähe zu importabhängigen Küstenmärkten + Hafen-/Logistikanbindung.
Hoher Entwicklungsstand: Es liegt eine Updated Feasibility Study (UFS) vor – also eine belastbarere Planungsstufe als eine PEA.
Ressource & Geologie: viel Salz, hohe Reinheit
Das Projekt weist eine NI 43-101-konforme Ressource mit hoher NaCl-Qualität aus:
Indicated: 383 Mio. Tonnen mit 96,0% Salz
Inferred: 868 Mio. Tonnen mit 95,2% Salz
Wichtig für Investoren: Die Machbarkeitsplanung stützt sich auf Reserven – die sehr große Inferred-Ressource bedeutet vor allem Upside-Potenzial (Minenlaufzeit/Expansion), aber ist noch nicht gleichwertig zu Reserven.
UFS statt PEA: Kennzahlen, CAPEX, IRR, Minenlaufzeit
Atlas Salt hat für Great Atlantic die Eckdaten der Updated Feasibility Study (2025) veröffentlicht. Die wichtigsten Punkte (CAD):
Wirtschaftlichkeit (nach Steuern):
NPV(8%): 920 Mio. CAD
IRR: 21,3%
Payback: 4,2 Jahre
CAPEX & Laufzeit:
Initial CAPEX: 589 Mio. CAD
Sustaining CAPEX (LOM): 609 Mio. CAD
Minenlaufzeit: 24 Jahre (auf Basis „Proven & Probable Reserves“)
Produktion: 4,0 Mio. Tonnen p.a. (Steady State)
Kostenprofil (Orientierung):
Ø Operating Cost: 28,17 CAD/t (FOB Port/Mine Site)
Damit ist klar: Es geht nicht um eine Explorationswette, sondern um ein Projekt mit klarer technischer/ökonomischer Kontur – die große Hürde bleibt typisch: Finanzierung & Bauausführung.
Salzmarkt-Ausblick: robust – aber wettergetrieben
Der Salzmarkt ist kein „Hype-Commodity“. Er ist basisindustriell und zu einem großen Teil infrastrukturkritisch (Enteisung, Chemie, Wasseraufbereitung). In den USA lag die Salzproduktion 2023 bei rund 42 Mio. Tonnen, der Verbrauch/Absatz bei rund 41 Mio. Tonnen.
Für Atlas Salt entscheidend ist der De-Icing-Sektor. Unternehmensunterlagen verweisen auf eine strukturelle Importlücke in Nordamerika (mehrere Mio. Tonnen p.a.), die ein neues 4-Mtpa-Projekt aufnehmen könnte.
Was Anleger im Blick behalten sollten
Wintervolatilität: Milde Winter drücken kurzfristig Volumina/Preise, harte Winter ziehen sie an.
Ökologie/Regulatorik: Reduktion von Straßensalz wird diskutiert, aber Alternativen sind in der Fläche oft teurer/komplizierter – der Markt bleibt grundsätzlich relevant.
Börsenbewertung: großer Hebel – wenn Finanzierung gelingt
Die Aktie ist in Deutschland u. a. über die WKN handelbar, es empfiehlt sich aber auf jeden Fall der Kauf in Kanada an der TSX da die Aktie dort deutlich liquider ist. Die Börsenbewertung liegt beim aktuellen Kurs von 0,78 CAD bei rund 85 Millionen CAD.
Einordnung: Setzt man das ins Verhältnis zum nach Steuern ausgewiesenen Projekt-NPV von 920 Mio. CAD, so ist hier ein enormes Kurspotential vorhanden.
Atlas Salt bringt vieles mit, was Small-Cap-Rohstoffinvestoren suchen: große Ressource, hohe Reinheit, ein konkretes Minendesign, belastbare UFS-Kennzahlen und einen Markt, der in Nordamerika strategisch ist.
Hinweis auf einen möglichen Interessenskonflikt:
Atlas Salt wird am 10./11. April 2026 bei der Rohstoffmesse Hamburg als Aussteller teilnehmen. Die Michael Türk Finanzinformationsdienstleistung als Veranstalter erhält für die Messeteilnahme von Atlas Salt eine finanzielle Vergütung, wodurch ein eindeutiger und konkreter Interessenskonflikt besteht, auf diesen hiermit hingewiesen wird.






Kommentare